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Praxisorganisation und Qualitätsmanagement

Qualität, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement sind heutzutage dominierende Begriffe im öffentlichen Gesundheitswesen. Bereits im Sozialgesetzbuch V ist festgeschrieben, dass medizinische Einrichtungen verpflichtet sind, ein nachvollziehbares Qualitätssicherungssystem und Qualitätsmanagement einzuführen. Ein praxisbezogenes Qualitätsmanagementsystem ist die Grundlage einer zahnmedizinischen Behandlung und der Praxisorganisation.

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Was bedeutet eigentlich Qualität in der Zahnmedizin?

Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, ist es für eine Zahnarztpraxis wichtig, durch Konstanz und Qualität der angebotenen medizinischen Leistungen Patienten zu binden. Ein funktionierendes Qualitätsmanagement schafft Sicherheit und Zufriedenheit und garantiert ein hohes Qualitätsniveau.


Fachwissen allein ist nicht ausreichend

Die wettbewerbsfreie Zeit ist für Zahnärzte endgültig vorbei. Der steigende Wettbewerbsdruck verlangt deshalb von Zahnärzten mehr als fachliche Qualifikationen. Patienten verlangen heute neben dem Fachwissen andere, serviceorientierte Qualitäten. Das macht ein funktionierendes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis unverzichtbar.


Positive Zahnarzt-Patienten-Bindung durch hohe Servicequalität

Eine gute medizinische Versorgung allein reicht heute nicht mehr aus, damit eine Praxis Erfolg hat. Die Servicequalität spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Patienten an die Praxis zu binden. Und dazu gehören nicht nur kurze Wartezeiten, sondern auch, dass ein Patient sich in der Praxis wohlfühlt.


Qualitätsmanagement in der zahnärztlichen Praxis

Ein gutes Qualitätsmanagement in der zahnärztlichen Praxis ist sowohl für die Praxis selbst als auch für die Patienten von großem Nutzen. Optimierte Arbeits- und Organisationsprozesse, deren regelmäßige Überprüfung, sowie eine fortwährende Fortbildung von Ärzten und Mitarbeitern der Praxis gewährleisten eine moderne und Patientenorientierte Zahnmedizin.


Prozessorientierung, Mitarbeiterorientierung, Patientenorientierung

Moderne Qualitätsmanagementsysteme beinhalten die Parameter Prozessorientierung, Mitarbeiterorientierung und Patientenorientierung.  


Zertifizierung einer Zahnarztpraxis mit DIN EN ISO 9001:2008

Die DIN EN ISO 9001:2008 ist eine internationale, branchenneutrale, weltweit gültige Norm für Qualitätsmanagement. Sie enthält ein prozess- und, auf das Gesundheitswesen bezogen, ein patientenorientiertes Regelwerk, um ein hochwertiges Qualitätsmanagementsystem zu bewerten.


Qualitätssiegel für die Zahnarztpraxis

Viele Zahnarztpraxen, die bereits ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt haben, sind inzwischen auch zertifiziert. Ein zertifiziertes Qualitätsmanagement zeigt Patienten, Zahnarztkollegen, Überweisern, Kooperationspartnern, Lieferanten und Dienstleistern den hohen Anspruch der Praxis an Qualität und ihre Verpflichtung zur ständigen Verbesserung. Die Praxis wird damit zu einem wertvollen Partner und steigert ihre Akzeptanz.


Überprüfte Qualität sichert Qualität

Ein Qualitätsmanagement ist in der heutigen Zahnarztpraxis Pflicht. Sämtliche Arbeitsprozesse werden unter Qualitätsaspekten dokumentiert, Abläufe und Leistungen standardisiert und festgeschrieben, Fortbildungen für den Zahnarzt und sein Team eingeplant. Wie aber kann sichergestellt werden, dass diese Praxisziele nicht nur im Qualitätsmanagement-Handbuch der Praxis stehen, sondern auch eingehalten und stetig verbessert werden? Die externe Überprüfung der Qualitätsindikatoren bildet einen wichtigen Punkt für die Sicherung der Qualität in der Praxis.


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